Hansaplatz Aktuell

Kunstpreis 2017

Dauerthema Pissoir:

Durch Anwohner gab es in der letzten Zeit wiederholt Beschwerd-en wegen der Geruchsbelästigung durch das Pissoir auf dem Hansaplatz. Um dem zu begegnen wird als Sofortmaßnahme das Pissoir saniert. Die Urinrinne wird ausgetauscht, der Betonfußboden ausgebessert.
Diese Maßnahme steht in keinem Zusammenhang mit dem Neubau einer Toilette, wie durch den Stadtteilbeirat angekündigt.


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Kunstpreisanmeldung


Baumschaukel auf dem Hansaplatz – Eine Zwischenbilanz

Bereits im Februar dieses Jahres votierte der Stadtteilbeirat St.Georg zu 100 % (!) für die Installation einer neuen Schaukel auf dem Hansaplatz, nachdem das Vorhaben dort vorgestellt und erläutert wurde. Erwartungsgemäß ist es aber nicht so einfach, eine Sondernutzung des öffentlichen Raums genehmigen zu lassen, die nichts mit Außengastronomie oder Tagesveranstaltung zu tun hat. Was aus dem Rahmen fällt, schafft eher Verwirrung, macht zusätzliche Arbeit, und ist schon deswegen eine holprige Angelegenheit.

Seit Anfang März liegt der Antrag, eine Baumschaukel auf dem Hansaplatz dauerhaft installieren zu dürfen, beim Fachamt MR (Management des öffentlichen Raums) im Bezirksamt HH-Mitte. Das Thema wurde auch am am 18.4. im City-Ausschuss der Bezirksversammlung verhandelt, bezeichnender Weise unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ergebnis: Abgelehnt. Die offizielle Begründung, eine schriftliche Stellungnahme des Fachamts MR, ist nur den Mitgliedern des City-Auschusses bekannt. Durchgesickert ist aber, dass diverse Auflagen erfüllt sein müssten, um das „Großspielgerät“ überhaupt genehmigungsfähig zu machen. Dazu gehört ein Fallschutz, also eine Vorrichtung unterhalb der Schaukel (Sand, Gummimatten oder Rindenmulch) die die Verletzungsgefahr deutlich mindert. Zudem muss ein Baumgutachten erstellt werden. Ein Sachveständiger soll bestätigen, dass der Ast, an dem die Schaukel aufgehängt werden soll, 100 kg oder mehr tragen kann. Die Belastbarkeit soll kontinuierlich überprüft werden.

Am Ende des öffentlichen Teils der Cityausschuss-Sitzung wurde dem Antragsteller ein Gespräch mit der Verwaltung (Fachamt MR) in Aussicht gestellt. Ein erstes Nachhaken brachte keinen Termin für ein solches Gespräch, sondern man ließ verlauten, „es bestehe kein Gesprächsbedarf!“ „Starker Tobak!“, wie ein SPD-Bezirkspolitiker konstatiert. Was also tun? Die Auflagen könnten sowohl durch Sponsoren, als auch durch eine andere Quelle der öffentlichen Hand, nämlich der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, finanziert und erfüllt werden. Denn die Schaukel ist Gegenstand eines geförderten Kurzfilm-Projekts. Auch eine Vereins-Haftpflichtversicherung würde abgeschlossen, sobald die Stadt eine Genehmigung erteilt. Da fragt man sich doch: was muss noch geschehen, um die Verwaltung umzustimmen? Traurig ist vor allem, dass der positive Effekt offenbar völlig ignoriert wird, dass man nicht bereit ist, über diese, vergleichsweise bescheidene Initiative zur Belebung, vielleicht sogar zur Befriedung des Hansaplatzes nachzudenken, geschweigedenn zu reden.


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