Ausstellungen

Unsere Galeriefläche ist ein beliebtes Schaufenster für Maler, Grafiker und Fotografen aus St. Georg. Wenn sie auch Interesse haben an einer Ausstellung, rufen sie uns gerne an. Die drei Wandflächen haben eine Breite von 3m, 2,5m und 3,6m bei einer Höhe von 3m. Ein fest installierter Videobeamer kann für Filmprojektionen verwendet werden. Für eine vierwöchige Ausstellung berechnen wir eine Gebühr von 100 €. Sie können Ihre Werke provisionsfrei verkaufen.


Kasperschule Tom Hansen from Ulrich Gehner on Vimeo.



Das Comicbüro stellt aus: ab sofort sind in den Räumen des Vor-Ort-Büros Zeichnungen aus dem Schaffen der letzten Comicbüro-Meetings zu sehen. Eine Eröffnungsparty wird es auch noch geben, vermutlich am Dienstag, d. 14.11. ab 18 Uhr.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Karen Grell
Foto: Ulli Gehner
Am Montag den 2.10. um 18.30 Uhr laden wir herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung zum Kunstpreis 2017. Es werden die prämierten Arbeiten gezeigt, sowie eine Fotoserie von Eckhard Bühler über die gelungene Veranstaltung am 16.9.
Anja Matzke, 1. Preis

 Kunstmarkt St.Georger KünstlerInnen, Sa. d. 19. August, 10 bis 18 Uhr

Jutta Montag lädt ein zu einer Ausstellung von Werken der St.Georger KünstlerInnen:
Godot, Michael Sazarrin, Kerstin Siepmann-Röder, Tom Hansen u.a.


 

„Manchmal aber befällt mich ein grenzenloser Mut, was fehlt, ist die Bereitschaft der anderen im Heute anzukommen.“

 


 


Wilde(s) Stadt- und Wasser-Impressionen

Finissage, Sa. 10. Juni, 15 – 20 Uhr

Abendblatt_

Der 1946 in Vechta geborene Künstler Heinz-Jürgen Wilde experimentierte schon in frühester Jugend mit verschiedenen Techniken und Farben.
Als vierter Sohn einer Artisten-Familie zog es ihn in den 70er Jahren ins Alte Land, York, wo er mit großem Erfolg eine Lehre als Konditor abschloss.
Mit 24 Jahren hatte er in York seine erste Einzelausstellung, wonach zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland (Frankreich, Kroatien, Österreich, Schweiz, Spanien) folgten.
In den 80er Jahren absolvierte Heinz-Jürgen Wilde sein Kunststudium an der Schwanthaler Kunstschule in München bei Willi Bunkoski, an der Akademie der Bildenen Künste in Düsseldorf bei Prof. Dollhoff und an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Prof. Josef Könecke.
Heinz-Jürgen Wilde siedelte in den 90er Jahren nach Hamburg-Moorburg um, wo er sein Atelier in einem alten Kaufhaus einrichtete.
Wilde legt den Schwerpunkt seiner Arbeit in Ausdruck und Bezug zur Realität. Mit seiner besonderen Nass-in-Nass-Technik auf Pappelholz versteht er es meisterhaft, in seinen Werken durch abgegrenzte Farbkompositionen, das Leben und die Dynamik des Geschehens auszudrücken.
Seine Pinselführung (Flächenpinsel) ist zwingend, agressiv, verblüffend.
Seine Arbeiten sind spontan und geprägt von suggestiven Stimmungen, die Erlebtes ausdrücken.
Besondere Merkmale seines Schaffens sind expressive dynamische Groß- und Panoramabilder, vorzugsweise mit Motiven des Hamburger und des Harburger Hafens. Zu seinem Repertoire gehören auch die Wandmalerei, erotische Werke und Portraits.


Manfred Evertz

ManfredEvertzDie Bilder des norwegischen Künstlers Manfred Evertz sind sehr kraftvoll und fassettenreich. Durch ihre zum Teil nur schemenhaft bewusst werdende Wirkung bieten sie einen Zugang zu jenen Aspekten unseres Selbst, denen wir im Alltag normalerweise ausweichen. Sie bieten sich also dazu an, unser Unbewusstes zu erschließen, um das Verlorene wiederzuentdecken.
„Die Motive und Themen meiner Bilder ergeben sich aus inneren Prozessen, also aus Problemstellungen und Reflexionen des täglichen Geschehens. Die Suggestivkraft entsteht aus der Auseinandersetzung mit der authentischen Situation während des Schaffensprozesses sowie aus der expressiven Kraft der Farben und Formen. Schwierige Themen sind ja im Grunde alltäglich. Nur die Abkopplung und Flucht davor treibt Kunstschaffende zuweilen in eine Welt der Glanzbilder, die natürlich nicht echt ist. Dem gegenüber ist das Surreale – das aus der Seele kommende – wahrhaftig, wenn es auch nicht unbedingt immer mit einem allgemeinen Realbild übereinstimmt und sehr unbehaglich sein kann.“
Vernissage am Donnerstag, den 6. April 2017 von 19 bis 22 Uhr
Die Ausstellung endet am 5. Mai 2017.

Archiv

Rappelvolle Vernissage zur Ausstellung Erika Krauß:


Wer kannte sie nicht, die kleine Dame im Kostüm mit dem schwarzen Hut und einer riesigen Kamera vor dem zierlichen Gesicht, der Foto-Kollegen ohne Murren Platz machten. Klar, das war Erika!

Foto: Maurizio Gambarini/dpa
Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Weder Bürgermeister der Nachkriegszeit noch Prominente, die sie nicht vor der Linse hatte. Es gab Zeiten, da begann kein Rathaustermin ohne die auffällige und zugleich bescheidene, meist verschmitzt lächelnde Erika.
Am 6. Februar 2017 würde die 2013 verstorbene Fotografin 100 Jahre alt werden. Aus diesem Anlass lädt der Deutsche Journalisten-Verband Hamburg (DJV) zu einer kleinen Werkschau in ihren langjährigen Wohnort St. Georg ein.
Unter dem Titel „Erika Krauß – eine Werkschau der besonderen ART“zeigen wir im Vor-Ort-Büro am Hansaplatz, Zimmerpforte 8, 20099 Hamburg neben eindrucksvollen Fotomotiven auch weniger bekannte Fotografien aus ihrem langen Berufsleben.

Nach kurzer Begrüßung werden in Anwesenheit der Familie langjährige Weggefährten wie
Dr. Sabine Sommerkamp-Homann (Honorarkonsulin der Republik Lettland),
Jürgen Heuer (Vorsitzender Landespressekonferenz (LPK) Hamburg), und
Holger Artus (Betriebsrat Morgenpost) an die Verstorbene erinnern.

Marina Friedt
1. Vorsitzende DJV

 


Am Freitag d. 20. Januar ab 15 Uhr findet im Vor-Ort-Büro eine eintägige Fotoausstellung des Abed e.V. in Kooperation mit dem DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) statt:

Gruppenfoto_triangel 2016

Hamburg feiert den deutsch-französischen Tag

Fotoausstellung zum Fotoprojekt „meine Kindheit und Jugend“ im Rahmen eines Deutsch-Französischen Programm

Am 22. Januar 1963 legten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Grundstein für die deutsch-französische Freundschaft durch die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags. Die Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) geht auf dieses historische Ereignis zurück. Um die enge Freundschaft zu feiern, die die Nachbarländer seitdem verbindet, unterstützt das DFJW den ganzen Monat Januar über 130 kreative Projekte zur Entdeckung der Sprache und Kultur des Nachbarlands – ob Wanderung, Fotoausstellung, Multimediaprojekt oder Konzert. Dabei stehen dieses Jahr aktuelle europäische Themen wie die Aufnahme von Migranten und Geflüchteten, die anstehenden Wahlen, Europa, die COP22 und der Umweltschutz sowie Initiativen zur Überwindung von Vorurteilen und Klischees im Vordergrund.

Auch Hamburg feiert mit:

Fotoprojekt „Meine Kindheit und Jugend“

Freitag, 20. Januar 2017, ab 15:00

Vor-Ort-Büro St. Georg Hamburg Mitte, Zimmerpforte 8, 20099 Hamburg

In diesem Fotoprojekt haben sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Deutschland, Frankreich und Burkina Faso 2015 mit ihrer Kindheit und Jugend auseinandergesetzt. Sie gestalteten unter professioneller Anleitung künstlerische Fotos, die sich an Objekten, Klängen und Bildern aus ihrer Vergangenheit inspirieren und ihre Verbindung mit ihrer Herkunft und die Bedeutung ihrer Erinnerungen für ihre Gegenwart thematisieren. In der Ausstellung werden nicht nur die entstandenen Bilder gezeigt, sondern auch der Austausch dargestellt, der zwischen den Jugendlichen stattgefunden hat, und ihre Erfahrungsberichte präsentiert.

Eine interaktive Karte mit allen 130 Projekten aus Frankreich und Deutschland, die die deutsch-französische Freundschaft hochleben lassen, finden Sie unter https://www.dfjw.org/feiern-sie-die-deutsch-franzoesischen-tage-2017-mit-uns.

Dr. Markus Ingenlath und Béatrice Angrand, Generalsekretär und Generalsekretärin des DFJW, zeigen sich erfreut über die vielen kreativen Projekte, die im Januar überall in Deutschland und Frankreich stattfinden: „Der Ideenreichtum und die Freude, mit der die Menschen jedes Jahr den deutsch-französischen Tag begehen, zeigt nachdrücklich, wie nahe sich die beiden Länder stehen. Die deutsch-französische Freundschaft hängt schon lange nicht mehr von politischen Willensbekundungen oder der jeweiligen Wirtschaftslage ab, sondern ist Teil der Lebensrealität junger Deutscher und Franzosen. Wir sind stolz darauf, beispielhaft für andere Länder Denkanstöße zu Versöhnungsprozessen und zur europäischen und internationalen Jugendarbeit geben zu können.“

Kontakt und weitere Informationen:

Omer Idrissa Ouedraogo, Tel. 0176 64222522; Mail: idrissaomer@yahoo.fr;
www.abed-burkina.com, Facebook: https://www.facebook.com/abedbf/


 

 

Die alten Läden von St. Georg
Typischer Grünhöker aus dem alten St. Georg

Die alten Läden von St.Georg — Ein Stadtteil im Umbruch

Fotoausstellung und Präsentation des neuen Kalenders 2017 von Mathias Thurm
Wie kaum ein Stadtteil Hamburgs befindet sich St. Georg in einem rasanten Wandel. Ehemals die Schmuddelecke hinter dem Hauptbahnhof, hat sich die Gegend zwischen Münzviertel und Alster zu einem lebens- und liebenswerten Viertel entwickelt.
Die Kehrseite: Steigende Immobilien- und Mietpreise verdrängen zunehmend die alten Bewohner und Gewerbetreibenden, die seit Jahrzehnten mit ihrer Vielfalt und bunten Mischung das Bild des Stadtteils geprägt haben.

Um diese Entwicklung zu dokumentieren, hat Mathias Thurm 2007/2008 die zu diesem Zeitpunkt noch existierenden alten Läden und ihre Betreiberinnen und Betreiber fotografiert. Allein während dieser Zeit wurden drei alte Geschäfte an der Langen Reihe geschlossen. Aus den Bildern ist der Kalender „Die alten Läden von St. Georg 2009“ entstanden. Jetzt – acht Jahre später – sind nur noch zwei der gezeigten Geschäfte an gewohnter Stelle zu finden.

vom 16. September bis 14. Oktober 2016
Vernissage am Freitag, 16. September um 18:00 Uhr


galerie-schmidt_18Zwischen Stasi und innerer Emigration: Druckgrafiken aus der „Galerie Schmidt“
Volker Schmidt, am Hansaplatz bekannt durch sein Projekt „Hamburg is[s]t gut“,
öffnet sein Magazin mit Kunstwerken aus dem Nachlass seiner Mutter Elisabeth Schmidt, die als Mitarbeiterin des von Johannes R. Becher gegründeten Kulturbundes der DDR in Rostock einen agilen Kreis von Künstlern um sich versammelt und nach der Deutschen Einheit die „Galerie Schmidt“ ins Leben gerufen hatte.
Welche Bedeutung der künstlerische Diskurs – Solidarität und Streitbarkeit – unter den Augen der Obrigkeit im „Real-existierenden Sozialismus“ hatte, zeigen einzelne Biographien.
Als tragisch wie beispielhaft gilt die Vita von Manfred Kastner (1943 – 1988) surrealistischer Maler und Bildhauer in Stralsund, welcher als Ausstattungsleiter und Bühnenbildner am Theater Stralsund tätig war. Dort war er Kollege der Ethnologin und Autorin Ingrid Schmidt, Schwester der Rostocker Galeristin. Zwischen 1963 und 1970 war er Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi, danach ließ er sich aus Gewissensgründen entpflichten, wie Wikipedia berichtet.
Bei dieser Ausstellung von Werken aus dem Nachlass seiner Mutter wird Volker Schmidt eine persönliche Auswahl treffen. Dabei leitet ihn der Wunsch, mit seinen Nachbarn vom Hansaplatz und St.Georg ins Gespräch zu kommen.
Gefördert vom Verfügungsfonds des Stadtteilbeirates St.Georg
+ Sammlung Publikum „B20“
+ Liliana und Mehmet Simsit
Die Ausstellung läuft bis 27.08 im Vor-Ort-Büro


Gode Wilke
Gode Wilke „The Last Fish“

Gode Wilke „Art Godot“

Mit Gode Wilke stellt ein engagierter Künstler aus St. Georg im Vor-Ort-Büro aus. Seine großformatigen Drucke sind abstrakte digitale Kompositionen, die politisch Stellung beziehen. In seinen neueren Werken thematisiert Wilke u. A. die anonymen Toten an der Mexikanischen Grenze. John Doe, der amerikanische „Name“ für anonyme Leichen, ist für ihn ein Symbol für alle namenlos gestorbenen Flüchtlinge. In dem Flüchtlingslager in der Münzstraße kümmert sich Wilke auch ganz real um die Migranten und organisiert Stadtteilführungen, Sport- und Freizeitaktivitäten. Als Künstler stellte er zuletzt in der Galerie M.A.D. in Mailand aus.
Ausstellung bis 4.8.2016 | Fi­nis­sa­ge Freitag, 29. Juli, 18:00 Uhr



Gelungene Ausstellungseröffnung von und mit Jutta Montag im Vor-Ort-Buero am Hansaplatz – besonders begehrt Bilder zu Frida Kahlo. Besonders unterhaltsam: die Geschichte zum „Tanzenden Hasen“ von Frauke P. Bielefeld – immer wieder freitags ist Jutta vor Ort…

jutta

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skulptur

vom 16. September bis 14. Oktober 2016
Vernissage am Freitag, 16. September um 18:00 Uhr

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„Aus meinem Skizzenbuch“ zeigt eine kleine Auswahl Repros von Zeichnungen aus inzwischen zahlreichen Skizzenbüchern von Annette Kutz. Die Goldschmiedemeisterin, die Ihre Ausbildung an der Zeichenakademie Hanau erhielt, führt ihre Werkstatt  Kuntztstück in der Koppel 94 seit 18 Jahren und zeichnet seit sie denken kann – nicht nur Entwürfe für ihren Unikatschmuck oder Kundenzeichnungen für Sonderanfertigungen, sondern eben auch Stadtansichten, Interieurs, Stillleben, Portraits, surreale …

„Zeichnen ist für mich eine Art Meditation. Beim Zeichen kann ich mich ganz in eine Szene versenken und alles andere tritt zurück.“

18. 04 — 13. 05. 2016
Gefördert durch den Stadtteilbeirat St. Georg

Bella Italia, Rita Geisselbrecht und Hartmut Sebold
Bella Italia, Rita Geisselbrecht und Hartmut Sebold
Vernissagengäste bei der Ausstellung von Annette Kutz
Vernissagengäste

Dürfen die das? Alter als Befreiung

alberb-justEine Ausstellung der Geschichtswerkstatt St. Georg e.V.
„Die Zeit verwandelt uns nicht. Sie entfaltet uns.“ (Max Frisch, Tagebücher)
Trotz immer raffinierterer Kosmetik, im Alter nehmen die Falten zu. Aber im Inneren entdecken heutzutage immer mehr Menschen, dass sie noch viele Potenziale haben, die sie „entfalten“ wollen. Das zeigt sich in der neu gewonnen Alters-Freiheit zu erfrischendem Handeln und Engagement, aber auch im äußeren Erscheinungsbild.
Samstag 4. 6. – 7. 7. 2016


Traum-schorschDas Integrations- und Familienzentrum — Die Ausstellung
Integration ist kein Selbstgänger, eine Erkenntnis, die man angesichts der aktuellen Flüchtlingsdiskussion eigentlich nicht betonen muß. Um so wichtiger sind Projekte wie das Integrations- und Familienzentrum, das gerade im Kirchenweg gebaut wird. Die unterschiedlichsten Gruppen finden hier ein neues, gemeinsames Dach. Darunter sind junge Handwerker, HIV-Infizierte und natürlich die vielen Schüler, die im Schorsch eine Heimat gefunden haben.
Grund genug für das Vor-Ort-Büro, sich dieses Integrationslabor einmal genauer anzuschauen. Martin Streb von den Gaws Architekten hat uns seine Baupläne zur Verfügung gestellt und die Jugendlichen vom Schorsch haben ihre eigene Vorstellung von Integration auf ein großes Wandbild gemalt.