Vor-Ort-Büro

Kultur und Beratung am Hansaplatz

Das Vor-Ort-Büro bietet Raum für Stadtteilkünstler, Refugees, Sexworker, Durchreisende und vor allem die Einwohner von St. Georg. Es liegt verkehrsberuhigt und zentral auf dem „Kiez“ am Hansaplatz. Tagsüber ein ideales Refugium für Vereine und Gruppen, denen wir einen preiswerten und funktionalen Raum zur Verfügung stellen.
Zu Bürozeiten berät Michael Schulz sie gerne bei Behördengängen und dem Ausfüllen von Formularen.
Eine attraktive Ausstellungsfläche für Fotografen, Filmemacher und bildende Künstler ergänzt das Angebot vor Ort.


Dürfen die das? Alter als Befreiung

Eine Ausstellung der Geschichtswerkstatt St. Georg e.V.
„Die Zeit verwandelt uns nicht. Sie entfaltet uns.“ (Max Frisch, Tagebücher)
Trotz immer raffinierterer Kosmetik, im Alter nehmen die Falten zu. Aber im Inneren entdecken heutzutage immer mehr Menschen, dass sie noch viele Potenziale haben, die sie „entfalten“ wollen. Das zeigt sich in der neu gewonnen Alters-Freiheit zu erfrischendem Handeln und Engagement, aber auch im äußeren Erscheinungsbild.
Samstag 4. 6. – Samstag 18. 6. 2016


anette.-kutzjpg

„Aus meinem Skizzenbuch“ zeigt eine kleine Auswahl Repros von Zeichnungen aus inzwischen zahlreichen Skizzenbüchern von Annette Kutz. Die Goldschmiedemeisterin, die Ihre Ausbildung an der Zeichenakademie Hanau erhielt, führt ihre Werkstatt Kuntztstück in der Koppel 94 seit 18 Jahren und zeichnet seit sie denken kann – nicht nur Entwürfe für ihren Unikatschmuck oder Kundenzeichnungen für Sonderanfertigungen, sondern eben auch Stadtansichten, Interieurs, Stillleben, Portraits, surreale …

„Zeichnen ist für mich eine Art Meditation. Beim Zeichen kann ich mich ganz in eine Szene versenken und alles andere tritt zurück.“

18. 04 — 13. 05. 2016
Gefördert durch den Stadtteilbeirat St. Georg

stadtfest


Stadtteilfest Hansaplatz 2016 des Einwohnervereins und der Gemeinde St. Georg Borgfelde


Frühjahrsputz auf dem Hansaplatz

Schüler der Heinrich-Wolgast-Schule machen mit bei Hamburg räumt auf.Diese charmante Schülertruppe aus der Heinrich-Wolgast-Schule räumte auf dem Hansaplatz kräftig auf. Mit Gummihandschuhen und Mülltüten ausgerüstet fanden die Zweitklässler nicht nur jede Menge Müll, sondern auch Gegenstände, die man eigentlich noch gebrauchen kann. So ist Sarah (sitzt auf dem Foto) stolz, eine Flasche Beauty-Schampoo und einen BH gefunden zu haben. Koordiniert wurde diese vorbildliche Aktion von Hamburg Räumt auf.


Warum muss das denn weg, sieht ja gar nicht so schlecht aus?

Ehemalige Bewohnerinnen von Hartwig Hesse's Witwenstift greifen zum HammerBei wunderbarem Wetter nahmen ehemalige Bewohnerinnen, Angestellte und Nachbarn Abschied vom Hartwig Hesse’s Witwenstift. Energisch griff die ehemalige Bewohnerin Monika Rössig zum Auktionshammer, um symbolisch die ersten Abrissarbeiten an dem Bauensemble aus den 50ger-Jahren einzuleiten. Viele Gäste freuten sich über ein Andenken, das sie stolz mit nach Hause nehmen konnten, so wechselte die ein oder andere liegengebliebene Heizdecke noch mal den Besitzer.
Zu dem Konzept des neu entstehenden Hartwig Hesse Quartiers gehört die Integration von Familien, Obdachlosen und Kindern. Letztere entwickelten schon mal kreative Ideen zur Neugestaltung bei einem angebotenen Action Painting Workshop.
Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) war anfangs etwas irritiert über den geplanten Neubau: „Warum muss das denn weg, sieht ja gar nicht so schlecht aus?“. Doch die Vorteile eines neuen Konzeptes sind auch für die Senatorin nicht von der Hand zu weisen. Er wird für mehr Bewohner ein Barrierefreies und großzügigeres Quartier bieten.